Neuer Streckenverlauf der Linie 891

Mit der Eröffnung des Neubaus des HELIOS Klinikums bekommt die Buslinie 891 eine neue Linienführung. Die bis dahin von der Linie 891 angefahrenen Standorte des Klinikums werden geschlossen. Die neue Linienführung startet am 29.06.2007 und verbindet u.a. den Ortsteil Hobrechtsfelde und das Seniorenheim in der Schönerlinder Straße mit dem S-Bahnhof in Zepernick. Auch der Schlüterpark wird nun besser an den S-Bahnhof Zepernick angebunden. Darüber hinaus ist es nun auch möglich vom S-Bahnhof Zepernick aus zum Gorinsee zu fahren oder noch ein paar Stationen weiter bis nach Schönwalde, mit direktem Anschluss an die Heidekrautbahn. Diese wesentliche Verbesserung für die Gemeinde Panketal ist in Zusammenarbeit mit der AG ÖPNV eingerichtet worden. Im nächsten Panketalboten wird der Fahrplan abgedruckt und auch eine zeichnerische Darstellung des Streckenverlaufs.

S. Schmidt, ,Ordnungsamt, 15.6.2007



   

Kindertagsgeschenk - Spielplatz in Hobrechtsfelde übergeben

Pünktlich zum Kindertag und unter fachkundigen Kinderaugen wurde am 1. Juni der kleine neue Spielplatz am Klettergarten in Hobi eingeweiht. Kinder der Waldkita und der Kita Spatzennest konnten gleich an Ort und Stelle testen, ob der Spielplatz ihren Bedürfnissen entspricht. Dies schien der Fall zu sein und so wurden Schaukel, Wippe und Klettergerüst im feinen Sand auch sogleich in Beschlag genommen. Das Beachvolleyballfeld dürfte sich eher an die älteren Spielfreunde richten. Der Spielplatz befindet sich unmittelbar neben dem Klettergarten und dem Cafe, so dass sich die Eltern gut auf der Terrasse des Cafes niederlassen können und die Kleinen immer gut im Blick haben. Aber auch für die inzwischen 28 Kinder der nahegelegenen Waldkita dürfte der Spielplatz ein nahegelegenes Ausflugsziel sein. Das Cafe ist unter der Woche von 13-18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr geöffnet. Es kann auch für private Feiern reserviert werden. Mit der ersten Kinoaufführung des diesjährigen Open Air Kinos im Klettergarten am Freitag den 22. Juni um 21 Uhr steht auch schon der nächste Termin in Hobi fest. Gezeigt wird der Film das Leben der Anderen. Eintritt 5 €.

Rainer Fornell, Bürgermeister, 3. Juni 2007

 

 

 



   

Neues Gemeindemagazin 2007 "Unser Panketal" erschienen

In diesen Tagen wurde das neu erschienene Gemeindemagazin "Unser Panketal 2007" in alle Haushalte Panketals verteilt. In dieser Broschüre finden Sie u. a. Informationen über ansässige Firmen und deren Angebote, ein Verzeichnis aller Ärzte, ebenso aller Vereine, ein Straßenverzeichnis und auch die Mitarbeiterübersicht der Gemeindeverwaltung mit telefonischer Erreichbarkeit.

Sollten Sie durch die Post keine Borschüre erhalten haben, dann schicken Sie bitte eine E-Mail an Frau Crusius mit folgender Adresse: c.crusius@panketal.de
Herausgeber ist die Stadtmagazinverlag AS GmbH in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Panketal. Etwaige Nichtzustellungen können dann weitergeleitet werden. Des Weiteren liegt die Broschüre kostenlos im Rathaus Panketal (am Empfang und in den einzelnen Infoständer in den Etagen) zum Mitnehmen bereit.

Christina Crusius, 31.05.07
SG Öffentlichkeitsarbeit



   

REITSPORT: Zepernicker Verein lud ein

Hubertus eröffnet grüne Saison

Auch in diesem Jahr war die Saison des Reit- und Fahrvereins "Hubertus" Zepernick e.V.mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm eröffnet worden. Die Mitglieder des gastgebenden RFV hatten Reitsportfreunde aus Ladeburg, Berlin-Buch und Berlin-Falkenberg eingeladen und zu einem gelungenen Höhepunkt für die zirka 500 Aktiven und Gäste beigetragen. Auszüge aus verschiedenen Voltigierübungen, kostümierte Dressurdarbietungen, Springvorführungen verschiedener Leistungsklassen, Schaufahrten von liebevoll gestalteten Kutschen, ein Führzügelwettbewerb für unsere jüngsten Reitkinder sowie die Künste einer jungen Tanzgruppe, Kinderreiten und -schminken boten den Gästen auf dem Reitplatz in Zepernick einen unterhaltsamen Nachmittag. Die Gäste belohnten die Darbietungen der Aktiven mit viel Applaus. Der Blick richtet sich aber schon auf den nächsten Höhepunkt: In der Zeit vom 8. bis 9. September dieses Jahres findet das traditionelle Reit- und Springturnier des Reit- und Fahrvereins "Hubertus" Zepernick e.V. statt.

Beate Kreinbring
Reit- und Fahrverein "Hubertus" Zepernick e.V.


 

   

Ausflug des Seniorenbeirates aus Panketal nach Panketal

Mit einem Reisbus und Karsten Brust am Steuer gingen etwa 45 Senioren gemeinsam mit dem Verfasser dieses Textes am 22. April auf „kleine Fahrt“. Die Tour führte nämlich lediglich durch Panketal nach Hobrechtsfelde. Zuvor fuhr der Bus aber hoch hinauf auf den Gipfel der Mülldeponie und Fachleute der BSR erläuterten vor Ort bei schönstem Wetter und bester Aussicht die Entwicklungsperspektiven der seit 2005 geschlossenen Hausmülldeponie. Anschließend ging es weiter in abgelegene Wohngebiete des Ortsteils Schwanebeck die mancher nur von früher her kennt und dessen aktuelle Entwicklung dargestellt wurde. Ein weiterer Zwischenstopp wurde sodann am Schulzentrum in Zepernick eingelegt. Hier konnten sich die Senioren über die aktuellen Bauvorhaben zum Schulmensaneubau informieren. Auch die gerade in der Fertigstellung befindliche Graffitimalerei an der Sporthallenwand konnte in Augenschein genommen werden und es wurde dabei festgestellt, dass es nicht nur Schmierfinken sondern auch richtige Künstler unter den Sprayern gibt. Die Tour endete dann bei Kaffee und Kuchen im Café am Klettergarten in Hobrechtsfelde. Eine ursprünglich geplante Wanderung in die Rieselfelder hinein konnte angesichts des umfangreichen Programms und der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr stattfinden.

Rainer Fornell, 8. Mai 2007

 

 

 

 

 

 



   


Sandskulpturenausstellung im Gartencenter Holländer in Schwanebeck

Eine in jeder Hinsicht gute Idee hatte der Geschäftsführer Herr Theo Roelofs vom Gartencenter Holländer in Schwanebeck. Mancher wird sich schon gefragt haben, was das große Zirkuszelt - immerhin ca. 40 x 60 Meter groß – neben dem Gartencenter wohl verbirgt. Das Geheimnis kann nun gelüftet werden. Dort sind von professionellen Künstlern in mehrwöchiger Arbeit ca. zehn Sandskulpturen geschaffen worden die kostenlos besichtigt werden können. Gekoppelt ist diese Ausstellung mit einem „Indoorspielplatz“ für kleine Kinder, die dort vom Trampolin, über Rutsche und Schaukel bis hin zum großen Buddelberg alles vorfinden, was das Herz begehrt. Es kann also auch gut bei Regen gespielt werden. Wer mag, bekommt dort an einer kleinen Bar auch etwas zu trinken und kann natürlich seinen Spielplatz – Sandskulpturenbesuch auch mit einem Einkauf im Gartencenter koppeln. Eine wirklich gute Geschäftsidee mit Zusatznutzen für Eltern, Kinder und die Künstler. Wer also in diesem Sommer die Sandskulpturenausstellung besuchen will, muss nicht bis zum Hauptbahnhof nach Berlin fahren und dort Eintritt bezahlen. Man findet ein solches Angebot kostenlos und auf kurzem Weg auch in Panketal. Die Skulpturen sollen bis Oktober stehen. Ich wünsche der guten Idee viel positive Resonanz, so dass sie hoffentlich im kommenden Jahr wiederholt werden kann.

Rainer Fornell, 8.Mai 2007

 

 

 

 

 

   



 

   

Werbebus für Gemeinde Panketal

Eine Vielzahl von Anzeigenkunden ermöglichten die Anschaffung eines 9 Sitzer Ford Transits der seit einigen Tagen der Gemeinde Panketal kostenlos zur Verfügung steht. Das Fahrzeug wurde in Anwesenheit vieler Firmenvertreter am 21. April im Rahmen des Tages der offenen Tür offiziell in Betrieb genommen. Es wird nun häufig in Panketal zu sehen sein. Vorrangig wird es durch den Bauhof der Gemeinde zur Personenbeförderung genutzt werden. Aber auch Gruppenfahrten von Verwaltung und Gemeindevertretung zu Ortsterminen sind so unkompliziert möglich. Die temporär beim Bauhof eingesetzten so genannten 1 € Jobber (MAE) können damit zu ihren Einsatzorten gefahren werden. Nicht zuletzt soll das Fahrzeug bei Bedarf auch Sport- und Jugendvereinen zur Verfügung stehen wenn diese zu Wettkämpfen oder Auftritten fahren. Eine entsprechende Anfrage gab es von den Einradmädels des Barnimer Jugendwerkes gleich zur Übergabe des Fahrzeugs und sie haben auch sofort festgestellt, dass ihre Einräder hinter der letzten Sitzreihe gut Platz finden. Viele der Anzeigenkunden die mit Ihrer Werbung den Leasingvertrag letztlich finanziert haben, sind ortsansässige Geschäftspartner der Gemeinde. Folgenden 35 Firmen möchte ich für die Unterstützung danken:

- BRB Prüflabor GbR mbH, Bernau bei Berlin
- EDEKA aktiv markt, Panketal
- DOCO Fahrzeugtechnik GmbH, Panketal
- Elektroanlagen Zepernick GmbH, Panketal
- Krüger & Blasek GmbH, Panketal
- „Kinderträume“ Spiel- und Schreibwaren, Panketal
- SBB GmbH & Co. KG, Panketal
- Universal Hausvertrieb, Panketal
- ARKUS Ingenieurbüro GmbH, Strausberg
- W & S Dachbau GmbH, Panketal
- TAMOIL Station, Panketal
- BAU Ingenieurbüro, Panketal
- ProServ.Clean, Panketal
- Gartencenter aus Holland GmbH, Panketal
- TBS-Rinne GmbH, Panketal
- Bauplanungsbüro Dipl.-Ing. Uwe Leonhardt, Panketal
- Tischlerei M. Feind, Panketal
- Apotheke im Pankemarkt, Panketal
- Vermessungsbüro Peschmann / Martin, Bernau bei Berlin
- Rechtsanwalt Ulrich Höcke, Panketal
- Voll-Service für Haus und Gewerbe, Berlin
- Restaurant „Akropolis“, Panketal
- Gartenbaubetrieb Ehwalt, Panketal
- Ihre Fliesen-Profi-Handels GmbH, Panketal
- Bauglaserei Wieliczek, Panketal
- Kfz-Meister-Fachbetrieb Koch, Panketal
- Zimmer Massivhäuser, Panketal
- Malermeister M. Berndt, Panketal
- Pilz und Bzowka GbR Trockenbau, Panketal
- Physiotherapie Britta Bartel, Panketal
- Fahrschule Frank Rätze, Bernau bei Berlin
- Mädel GmbH, Glas- und Gebäudereinigung, Panketal
- Landgasthof „Zur Deutschen Eiche“, Panketal
- Industriereinigung Werner Opitz, Panketal
- Kaffee-Haus „Madlen“, Panketal

Rainer Fornell, Bürgermeister, 24.4.2007



   

Tag der offenen Tür im Rathaus Panketal am vergangenen Samstag


Viele Besucher lockte es an diesem sonnigen Samstag nicht nur in die Natur, sondern so einige nutzten auch die Gelegenheit, am „Tag der offenen Tür“ im Rathaus Panketal vorbeizuschauen.
Der interessierte Bürger konnte am 21.04.2007 in der Zeit von 9 bis 13 Uhr allerhand über die Verwaltung erfahren, da nicht nur die Möglichkeit gegeben war, einen Einblick in die Verwaltungsabläufe der verschiedenen Fachämter zu bekommen, sondern auch einmal mit Gemeindevertretern ins Gespräch über den heimatlichen Wohnort und dessen Kommunalpolitik zu kommen.
Natürlich wurden auch die „normalen“ Dienstleistungen, wie das Beantragen eines Personalausweises, an diesem Tag angeboten. Eine gute Gelegenheit für all diejenigen, die unter der Woche Schwierigkeiten haben, solche Anliegen während der regulären Sprechzeiten durchzuführen.
Zudem stellte der Bauhof auf dem Rathaus-Vorplatz seine Technik zum Anschauen, Anfassen und Vorführen aus.
Ebenso konnte man sich von der Polizei einen der neuen „interaktiven“ Streifenwagen zeigen und erklären lassen, was ebenfalls von vielen Besuchern auch genutzt wurde.
Aber auch für die Kleinen wurde reichlich Programm geboten. Das Barnimer Jugendwerk veranstaltete Kinderschminken und im Verlauf des Vormittages boten die Einrad-Girls eine sehr beeindruckende Vorführung ihrer Fahrkünste dar.
Im Foyer des Rathauses stellten sich außerdem die Panketaler Schulen vor und man konnte sich ein gutes Bild davon machen, mit welchen interessanten und lehrreichen Projekten sich die Schüler während und auch nach dem Unterricht beschäftigt haben.
Geöffnet hatte ebenfalls die Bibliothek Panketal und auch dort war ein reger Besucherandrang zu verzeichnen, schließlich erfreut sich Literatur auch in der heutigen Zeit noch immer großer Beliebtheit.
Wer Fragen zum neu gegründeten Eigenbetrieb Kommunalservice Panketal (ehemals AZV Panketal) hatte, konnte am Samstag auch hierfür die Gelegenheit nutzen und sich informieren, denn selbstverständlich standen auch dort die Türen offen und es wurden sogar Besichtigungsfahrten zum Pumpwerken angeboten.
Ab 09:30 Uhr lud das Freie Gymnasium zum Spendenlauf durch das Priesterwäldchen ein, welcher an der nahegelegenen Kita „Pankekinder“ begann und nach rund 2 km auch wieder endete. Viele Bürger, nicht nur sportbegeisterte, beteiligten sich an dieser Veranstaltung, denn die Spenden wurden in das UNICEF-Projekt „Schulen in Afrika“ investiert.
Alles in allem zeigte sich eine sehr positive Resonanz auf den „Tag der offenen Tür“, sodass sich diese Veranstaltung durchaus zukünftig als Tradition etablieren lässt.

Christina Crusius, 24.04.07
SG Öffentlichkeitsarbeit




   

Ökologische Renaissance auf der Deponie Schwanebeck
von Tjado Auhagen und Claudia Sonderhoff - BSR



Fast zwei Jahre ist es her, dass die von der Berliner Stadtreinigung betriebene Deponie Schwanebeck ihre Tore schloss. Seit dem 1. Juni 2005 dürfen überall in Deutschland zum Schutz des Grundwassers nur noch Deponien mit einer Basisabdichtung betrieben werden. Und auch dort werden nur noch vorbehandelte Siedlungsabfälle abgelagert. Damit ist die Zeit der Ablagerung unbehandelten Mülls samt der damit verbundenen Gefahren für die Umwelt und Belästigungen durch Deponiegas, Papierflug sowie Möwen- und Krähenschwärmen unwiderruflich vorbei.
Aber auch in der  sogenannten „Stilllegungsphase“, in der wir uns jetzt befinden, geht der Betrieb auf der Deponie Schwanebeck weiter und es wird auch zukünftig Transporte von Baumaterialien in beträchtlichen Größenordnungen geben. Diese sind zum einen erforderlich, um die endgültige Abschlussform des Deponiekörpers (Kubatur) herzustellen und zum anderen, um eine wasser- und gasdichte Oberflächenabdichtung zu bauen. Deshalb wird das in den letzten Jahren entstandene Grün auf der Deponieoberfläche diesen Arbeiten bedauerlicherweise weichen müssen, denn der Bau einer Oberflächenabdichtung ist gesetzlich zwingend vorgeschrieben. Der Baum- und Strauchbewuchs an den Grundstücksgrenzen wird jedoch weitgehend erhalten bleiben und auch die Oberflächenabdichtung wird nach Abschluss der Arbeiten erneut begrünt.
Auf der Deponie Schwanebeck lagern mehr als 12 Millionen m³ Abfall auf einer Fläche von rd. 46 ha (das entspricht etwa 60 Fußballfeldern). Um die Kubatur der Deponiespitze herstellen zu können, von der das Niederschlagswasser gezielt abgeleitet werden kann, sind bis Ende 2009 noch rd. 245.000 m3 Boden und Bauschutt einzubauen. Dadurch wird der Berg an seiner höchsten Stelle knapp 50 m über Gelände erreichen und so die höchste Erhebung im weiteren Umfeld darstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Landesumweltamt Brandenburg hat die BSR Ende 2006 eine technische Planung für den geordneten Abschluss der Deponie eingereicht, um sich die Kubatur, die Oberflächenabdichtung, die Entwässerung und die geplanten Maßnahmen zur Langzeitüberwachung und Nachsorge genehmigen zu lassen. Bereits in diesem Jahr soll nach Erteilung der entsprechenden Genehmigung mit den vorbereitenden Arbeiten auf der Deponie begonnen werden. Dabei handelt es sich zuerst um Profilierungsarbeiten, bei denen die vorhandene Entgasungsanlage umgebaut werden muss. Daher kann es durch die stellenweise notwendige Umlagerung von Altmüll auch zu kurzzeitigen Geruchsbelästigungen kommen.

Nach Begradigung und Herstellung aller Böschungen in der endgültigen Form wird über dem Abfall zunächst eine 50 cm dicke Schicht aus Kies oder Schlacke aufgebracht, damit das Deponiegas, das sich unter der Dichtung staut, seitlich zu den Gasbrunnen abgeleitet werden kann. Denn auf dieser Schicht liegen die eigentlichen Dichtungselemente aus Kunststoff, Ton oder ähnlichen Materialien. Oberhalb der Dichtung folgt eine 30 cm dicke Kiesschicht, in der das Wasser abgeführt werden kann, das die darüber liegende Bodenschicht durchdringt. Die Bodenschicht muss mindestens einen Meter tief sein und soll zur „Wiedereingliederung des Standortes in die Umgebung“ bepflanzt werden. Es wird also am Ende wieder Grün geben.

Allein durch die Boden- und Kiesschichten müssen pro Quadratmeter Fläche zwei Kubikmeter zusätzliches Material aufgebracht werden, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Hochgerechnet auf die Gesamtfläche der Deponie ergibt das rund 920.000 Kubikmeter. Das entspricht insgesamt an die 60.000 LKWs à 15 m³. Wegen dieser großen Mengen und der Größe der Deponie werden die Arbeiten voraussichtlich in sieben Bauabschnitte aufgeteilt und über zehn Jahre in Anspruch nehmen.

Nach Abschluss der Arbeiten mit Abnahme durch das Landesumweltamt beginnt die Nachsorgephase der Deponie. Während dieser Zeit betreiben die Deponie-Experten der BSR die technischen Einrichtungen weiter und halten sie instand. Außerdem werden die Umweltauswirkungen auf das Grundwasser weiter überwacht. Wie lange diese Phase dauert und wann der Müllberg endlich sich selbst überlassen werden kann, weiß heute niemand. Eben wegen dieser unabsehbar langfristigen Folgen der Deponierung unbehandelter Abfälle ist diese Art der Entsorgung, die wir von unseren Vätern und Großvätern übernommen haben, am 31. Mai 2005 in Deutschland beendet worden.

Vielleicht werden ja auch in einigen Jahrzehnten Energie und Rohstoffe so knapp und teuer, dass es sich lohnt, den Müll von gestern wieder aufzunehmen und zu verwerten. Zur Zeit werden bei der BSR Überlegungen angestellt, welche Nutzungen für den Berg in der sensiblen Nachsorgephase, also ab etwa 2018 in Frage kommen. Die Nutzungen müssen natürlich mit den vorrangigen Zielen der Versiegelung und Entgasung des Mülls und der ständigen Überwachung vereinbar sein.

Für Fragen, Anregungen oder auch Beschwerden können Sie die BSR gerne direkt anrufen. Die Projektleiterin für die Deponie Schwanebeck, Frau Sonderhoff, ist über die Nummer 030/7592-5138 erreichbar.

Tjado Auhagen, BSR,19.April 2007



   

Veränderungen an und um die Gesamtschule Zepernick

In den vergangenen Ferienwochen tat sich einiges an der Gesamtschule und die Schüler – aber nicht nur diese – werden angesichts der Veränderungen überrascht sein.

Gut sichtbar sind beispielsweise die großflächigen Graffitis an der der S-Bahn zugewandten Rückseite der großen Sporthalle. Dort gestalten Jugendliche aus Panketal, Buch und Bernau diese riesige Fläche mit Sportmotiven aus verschiedenen Zeitepochen. Die Gemeinde Panketal stellt für dieses Projekt, welches durch die Jugendkoordinatorin Frau Schmidt und das Barnimer Jugendwerk begleitet und betreut wird, insgesamt 10 000 € zur Verfügung. Davon entfiel ein Großteil zunächst auf das einfarbige Grundieren der Wandfläche. Da die Wand ca. 6 Meter hoch ist, kann nur von Rollgerüsten aus gearbeitet werden. Das Graffitisportbild wird am Mittwoch den 18.4.2007 um 14 Uhr offiziell übergeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gleich nebenan graben sich Bauarbeiter in den Boden und legen die Fundamente für die ca. 700 000 € teure neue Schulmensa, die die Essensversorgung für Grund- und Gesamtschule wesentlich verbessern wird. An beiden Schulen zusammen werden immerhin knapp über 1000 Schüler unterrichtet  (Grundschule 645, Gesamtschule 368). Die Schüler müssen dieses Jahr noch im Keller der Grundschule essen. Mit Beginn des neuen Schuljahres 2007/2008 wird dies in der neuen Mensa erfolgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rainer Fornell, Bürgermeister, 13.4.2007



   

Mitteilung der Schiedsstelle zu den Sprechzeiten am 01. Mai 2007

Die Schiedsstelle ist auf Grund des Feiertages am Dienstag, den 01. Mai 2007 geschlossen. Dafür findet eine Sprechstunde am Dienstag, den 08. Mai 2007 von 17.00 bis 18.00 Uhr statt. Die nächste Sprechstunde ist dann wieder regulär am 1. Dienstag im Monat Juni.

S. Srokos, 13.04.2007
SB Öffentliche Ordnung



   

Alemannen- und Schwarzwälder Straße fertig gestellt

Weitere 940 Meter Straße wurden am 3. April 2007 offiziell der Nutzung übergeben. Nachdem die Gemeindevertretung im April 2005 beschloss, die Alemannen- und die Schwarzwälder Straße auszubauen, brauchte es rund 2 Jahre bis zur Fertigstellung. Die 720 Meter lange Alemannenstraße und die 220 Meter lange Schwarzwälder Straße sind Anliegerstraßen und damit 4,75 Meter breit und für Tempo 30 ausgeschildert. Es gibt in beiden Straßen einseitige 1,5 Meter breite Gehwege. Die Straßenbeleuchtung war bereits 2002 neu errichtet worden. Die Gesamtbaukosten betragen rund 600 000 €. Der von den Anliegern aufzubringende Anliegeranteil gemäß Straßenausbaubeitragssatzung wird voraussichtlich zwischen 5,60 € und 6,56 € pro m² anrechenbarer Grundstücksfläche liegen. Die Firma RASK aus Straußberg benötigte 4 Monate für die Bauausführung und die Baumaßnahme wurde noch vor dem Jahreswechsel 2006/2007 fertig gestellt, so dass die alte Mehrwertsteuer zur Anwendung kam. Insgesamt wurden 7 Bäume gefällt und 6 verpflanzt. Die Entwässerung erfolgt im Wesentlichen über ein Mulden-Rigolen-System, was nicht bei Jedermann Begeisterung auslöst.  Lediglich ein kurzer Abschnitt der Alemannenstraße wird über einen Regenwasserkanal entwässert. Die Entscheidung für ein Mulden-Rigolen-System hat zwei wesentliche Ursachen. Zum einen stehen gar nicht ausreichende Vorflutkapazitäten (also Einleitmöglichkeiten) zur Verfügung. In Dranse und Panke kann nur begrenzt Oberflächenwasser eingeleitet werden. Das Versickern über Regenwasserbecken ist andererseits zwar möglich, schafft aber allein ebenfalls noch nicht ausreichend Speichervolumen für Spitzenlast. Deshalb und weil es den Grundwasserspiegel stabilisiert, werden Mulden-Rigolen angelegt, die bei Starkregen Spitzenlasten abfangen und auch ansonsten für ein Versickern des Regenwassers vor Ort sorgen. Das ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll und zudem preiswerter als ein verrohrtes Entwässerungssystem. Allerdings entsteht über die Jahre ein erhöhter Pflegeaufwand an den Mulden-Rigolen und es beeinträchtigt die Nutzbarkeit des Straßenraumes. Das Leben besteht eben aus Kompromissen – auch beim Straßenbau.
Im Zuge des Straßenbaus wurden zugleich der DSD Containerstellplatz in der Alemannenstraße befestigt und verlagert, 54 Grundstückszufahrten hergestellt und 17 Parkplätze am Genfer Platz angelegt.

Rainer Fornell,Bürgermeister, 8. April 2007




   

3,5 Kilometer Skaterstrecke in Panketal fertig gestellt

Just in Time – sozusagen genau zur richtigen Zeit wurde am 1. April der zweite Bauabschnitt des inzwischen 3,5 Kilometer langen Skaterweges in Hobrechtsfelde zur Nutzung übergeben. Nicht nur Skater, Radfahrer und Wanderer, sondern auch Reiter des Reit- und Fahrvereins Hubertus kamen in großer Zahl und verfolgten das Geschehen bei schönstem Frühlingswetter. Es wurden auch mehrere Einradfahrer des Barnimer Jugendwerkes gesichtet. Nachdem im Vorjahr ein 1,1 km langes Teilstück freigegeben wurde, ist mit dem jetzigen Abschnitt die Routenführung auf Panketaler Territorium abgeschlossen. Nun sollte in Wandlitz (Abschnitt bis zum Gorinsee) und Bernau (Strecke entlang der Schönower Heide) weitergebaut werden. Angekündigt hat bereits der Bezirk Pankow, die Streckenführung Richtung Berlin, und zwar bis zum S-Bahnhof Buch, zu verlängern. Der jetzt übergebene drei Meter breite Asphaltweg hat ca. 400.000 € gekostet und wurde zu 75% über das Integrierte Ländliche Entwicklungsprogramm des Landes Brandenburg gefördert. Im Zuge des Ausbaus wurden entlang der Hobrechtsfelder Dorfstraße auch 48 neue Straßenbäume gepflanzt. Parallel zur Übergabe des Skaterweges begann auch die diesjährige Saison des Hochseilklettergartens. Am ersten Tag tummelten sich bereits 24 Unerschrockene und noch viel mehr Besucher beobachteten das Geschehen aus sicherer Entfernung bei einen leckeren Cappuchino oder Late Machiato aus dem Café am Klettergarten, welches Montag bis Freitag von 13-18 Uhr und Sa. und So. von 10-18 Uhr geöffnet hat.

 

 

Fest steht bereits, dass es diesen Sommer wieder fünf Open Air Kino-Aufführungen im Klettergarten geben wird. Auf dem Programm stehen aktuelle Filme wie „Das Leben der Anderen“, „Der Teufel trägt Prada“ „Mister Bean macht Ferien“ oder „Der Fluch der Karabik 3“, aber auch ein Filmklassiker wie Casablanca. Die Termine werden noch bekannt gegeben.

Rainer Fornell, 2. April 2007



   

Auszüge aus dem Verkehrsunfall- und Kriminalitätslagebild der Gemeinde Panketal für 2006

Nachfolgend darf ich Ihnen in Auszügen einige wesentliche Zahlen, Daten und Fakten mitteilen, die sich aus der vergleichenden Statistik der Jahre 2003 bis 2006 für die Gemeinde Panketal ergeben. Die Zahlen wurden freundlicherweise vom Schutzbereich Barnim der Brandenburger Polizei bereitgestellt.

Verkehrsunfallentwicklung:

Die Zahl der Verkehrsunfälle (nachfolgend VU) nahm von 2005 zu 2006 um 9,3 % von 377 auf 342 VU ab. Während 2005 zwei Unfalltote zu beklagen waren, starb 2006 kein Mensch auf Panketaler Straßen. Die Zahl von Unfällen mit Personenschaden nahm leicht von 56 auf 53 VU ab. Die Zahl der Schwerverletzten blieb mit 11 unverändert. 2004 waren es noch 21  Schwerverletzte. Von den 342 Unfällen des Jahres 2006 ereigneten sich 300 innerhalb geschlossener Ortschaften und dementsprechend 42 außerhalb geschlossener Ortschaften. Die Zahl der Unfälle mit Radfahrerbeteiligung ist mit 29 nahezu unveränder (2005 waren es 28). Im Jahr 2004 waren noch 37 Radfahrer in einen VU verwickelt.

Zu den Hauptunfallursachen der Unfälle ist Folgendes festgestellt worden: 10 (11) Unfälle geschahen auf Grund von Alkohol, bei 37 (47) Unfällen war die Missachtung der Vorfahrt ursächlich und 6 (12) Unfälle waren auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Die Klammerwerte bezeichnen die Zahlen des Jahres 2005. Damit ist die Unfallursache Geschwindigkeit wie bereits im Vorjahr weiter rückläufig.

Fazit: Trotz zunehmender Verkehrsdichte gab es 2006 mit einem Rückgang um fast 10 % eine positive Entwicklung des Unfallgeschehens. Inzwischen leben ca. 19 000 Einwohner in Panketal und das findet natürlich seinen Niederschlag auch im Verkehrsaufkommen. Diese Entwicklung ist erfreulich. Besonders gut ist, das keine Unfalltoten zu beklagen waren. Aus Gesprächen mit vielen Bürgern weiß ich, dass Verkehrssicherheit ein wichtiges Kriterium der Lebensqualität im Ort ist. Das spielt besonders für Familien mit Kindern, aber auch für ältere Personen eine besondere Rolle. Die Gemeinde arbeitet seit über einem Jahr mit der Geschwindigkeitsmesstafel, die im 14-Tage- Zyklus an wechselnden Standorten aufgestellt wird. Ich möchte vermuten, dass auch dies zur Hebung der Verkehrsmoral beiträgt. Beim Straßenausbau achten wir konsequent auf Verkehrs- und Schulwegsicherheit.  Im Übrigen liegt es in unserer Hand, wie sicher der Verkehr auf Panketaler Straßen ist, denn im Wesentlichen dürften Panketaler die Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer stellen. Nehmen Sie also Rücksicht und fahren Sie vorausschauend und umsichtig - es zahlt sich für uns alle aus.

Kriminalstatistik

Im Jahr 2006 wurden in Panketal 1266 Straftaten registriert. Gegenüber 2005 ist damit eine deutliche Zunahme um 270 Fälle zu verzeichnen. Auch wenn die gestiegene Einwohnerzahl diese Entwicklung etwas relativiert, bliebt eine Zunahme von Straftaten pro Einwohner. Die sogenannte Häufigkeitszahl Straftaten pro 100.000 Einwohner stieg von 5.441 in 2005 auf 6.798 in 2006. In Bernau wurden 2006 3.955 Straftaten registriert gegenüber 3.165 in 2005. Die Häufigkeitszahl betrug in Bernau 2006 11.125. Im Landkreis Barnim ist die Zahl der Straftaten 2006 ebenfalls  von 15.454 in 2005 auf 17.076 Fälle im Jahr 2006 deutlich gestiegen. Die Aufklärungsquote in Panketal blieb mit 49,1% fast unverändert gegenüber 2005 (49,2%).  Es wird also jede zweite Straftat in Panketal aufgeklärt, wobei jedoch die Aufklärungsquote je nach Delikt sehr weit voneinander abweicht. Auffallend ist die Zunahme von Diebstahlsdelikten um 144 Fälle. Hier wird auch nur knapp jeder fünfte Fall aufgeklärt (AQ 18,8%). Innerhalb der Diebstähle bildeten erneut die Fahrraddiebstähle einen Schwerpunkt, mit 188 Fällen ist auch hier eine Zunahme von 49 Fällen gegenüber 2005 zu verzeichnen.  Die Aufklärungsquote liegt bei spärlichen 4,8 %. Zugenommen hat ebenfalls die Zahl von Sachbeschädigungen von 181 auf 257 im Jahr 2006. Hier beträgt die Aufklärungsqoute 34,6 %. Was die Verteilung auf die Ortsteile betrifft, so sind im Ortsteil Zepernick 951 Straftaten und im Ortsteil Schwanebeck 260 Straftaten registriert worden. Dieses Ungleichgewicht dürfte seine Ursache in der mehr als doppelt so hohen Einwohnerzahl Zepernicks und in der dortigen S-Bahn-Nähe haben.  Nachfolgend einige ausgewählte Straftatengruppen und die entsprechende Fallzahlentwicklung (Klammerwerte zeigen die Aufklärungsquote an).

Deliktgruppe  2006 AQ in % 2005  AQ in %  2004  AQ in %  2003  AQ in % 
Straftaten gesamt 

1266

49,1

996 

49,2 

971 

41,3 

1045 

48 

davon Straftaten gegen sex. Selbstbestimmung

7

71,4

10 

90 

14 

71,4 

10 

70 

Rohheitsdelikte (Raub, Körperverletzung)

134

87,3

134 

83,6 

108 

86,1 

113 

85 

Diebstahl (gesamt) 

510

18,8

366 

12,8 

490 

15,7 

587 

29,8 

darunter Fahrraddiebstahl 

188

4,8

139 

0,7 

181 

2,8 

220 

37,0 

darunter Diebstahl an/aus Kfz

99

6,1

64

1,6 

126 

23,0 

169 

20,0 

Sachbeschädigung 

257

34,6

181 

27,1 

158 

32,9 

118 

36,4 

Vermögens- und Fälschungsdelikte 

221

90

202 

92,6 

79 

83,5 

75 

94,0 

Betäubungsmittelverstöße 

12

91,7

11 

100 

12 

100 

23 

95 

 

Rainer Fornell, 31.3.2007




   

Die Gesellschaft für Abfallwirtschaft Barnim mbH (GAB) informiert

Wie in jedem Jahr werden den Grundstückseigentümern und weiteren Kunden der Abfallwirtschaft mit dem Gebührenbescheid die Abfallgebührenmarken zugeschickt. Dies erfolgt zum 23. bis 26. März.

Ohne gültige, d.h. aktuelle Abfallbebührenmarke auf dem Abfallbehälter unterbleibt die Behälterleerung durch das Entsorgungsunternehmen.

Um Missverständnissen vorzubeugen, hat die GAB folgendes Infoschreiben verfasst.

Christina Crusius, 21.03.07
SG Öffentlichkeitsarbeit


 

   

Auslegung der Bodenrichtwertkarte des Landkreises Barnim

Im Zeitraum vom 15.3.-15.4.2007 liegt im Rathaus die aktuelle Bodenrichtwertkarte des Gutachterauschusses aus und kann von Jedermann eingesehen werden. Die Bodenrichtwertkarte gibt Auskunft über die die Entwicklung am Grundstücksmarkt und die Entwicklung der Grundstückspreise. Sie wird jährlich anhand der registrierten Verkaufsvorgänge fortgeschrieben und bildet damit die Marktentwicklung ab. Nähere Informationen findet man auf der Internetseite des Gutachterausschusses unter www.gutachterausschuss-bb.de

Die Karte kann zum Preis von 30 € beim Gutachterausschuss auch käuflich erworben werden.

Anschrift: Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Barnim, 16204 Eberswalde,  Postfach 100446

oder per e-mail: gutachterausschuss@kvbarnim.de oder telefonisch: 03334-253226 (Sprechzeit Dienstag von 9-18 Uhr)

 

Rainer Fornell, 18.3.2007



   

Kleine Lagerfeuer auf Privatgrundstücken – Rechtslage

In den letzten Wochen gab es widersprüchliche Meldungen zur Rechtslage im Zusammenhang mit „kleinen Lagerfeuern“ auf Privatgrundstücken. Dies resultierte zum einen daraus, dass eine Verordnung des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz (MLUR) vom 29. Mai 2000 auf zwei Jahre befristet war und demzufolge nicht mehr galt. Andererseits hatten und haben verschiedenen Gemeinden und Städte zusätzlich sehr unterschiedliche Regelungen in ihren jeweiligen Ortssatzungen getroffen. In Panketal war und ist das nicht der Fall, das heißt, es gilt, was der Gesetzgeber und das MLUR regelt ohne das dies durch eigene Regelungen noch präzisiert (verschärft) würde. Das Ministerium hat in einem Rundschreiben nochmals die Rechtslage erläutert die sich wie folgt darstellt:


Holzfeuer sind grundsätzlich auch ohne Ausnahmeerteilung zulässig, wenn die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft hierdurch nicht gefährdet oder belästigt wird. Eine Gefährdung oder Belästigung ist in der Regel ausgeschlossen, wenn die in dem Erlass vom 29.05.2000 genannten Rahmenbedingungen eingehalten werden:

a) Die Feuerstelle wird nur gelegentlich betrieben.

b)  Als Brennstoff wird ausschließlich naturbelassenes, stückiges Holz  einschließlich anhaftender Rinde, beispielsweise in Form von Scheitholz,  Ästen und Reisig benutzt.

c)  Der Brennstoff ist lufttrocken.

d) Die Größe des Feuerhaufens übersteigt nicht die folgenden Maße:  - Durchmesser 1 m,  - Höhe 1 m.

e)  Das Feuer wird bis zum vollständigen Erlöschen der Glut von einer  zuverlässigen Aufsichtsperson überwacht. Es muss sichergestellt sein,  dass bei starken Winden und bei stärkerer Rauchentwicklung das Feuer
 sofort gelöscht werden kann.

f) Es wird ein ausreichender Abstand der Feuerstelle zum nächst gelegenen,  für den Aufenthalt von Menschen bestimmten Gebäuden eingehalten.

 

Dieses Feuer wäre beispielsweise nicht erlaubnisfrei.

 

Im Einzelfall können jedoch auch Belästigungen der Nachbarn entstehen. Soweit berechtigte Beschwerden vorliegen, muss von einer Belästigung und daher davon ausgegangen werden, dass der Verbotstatbestand des § 7 Landesimmissionsschutzgesetz erfüllt ist.

Feuer, die die o.g. Bedingungen nicht einhalten, sind ohne Ausnahmeerteilung der Gemeinde nicht zulässig. Die Ausnahme steht im Ermessen der Gemeinde.


Die Verbrennung sonstiger Abfälle aus Haushaltungen und Gärten, insbesondere feuchter pflanzlicher Abfälle im Freien, ist nach § 4 Abs. 1 der Abfallkompost- und Verbrennungsverordnung verboten. Für pflanzliche Abfälle aus anderen Herkunftsbereichen kann sie gemäß § 3 dieser Verordnung im Einzelfall zugelassen werden. Zuwiderhandlungen kann durch eine Untersagungsverfügung auf Grund von § 15 LImschG bzw. § 24 Brandenburgisches Abfallgesetz begegnet werden. Ebenso wird auf den Ordnungswidrigkeitentatbestand des § 23 Abs. 1 Nr. 6 LImschG i.V.m. § 5 Abfallkompost- und Verbrennungsverordnung hingewiesen.


Ausnahmegenehmigungen erteilt das Ordnungsamt der Gemeinde Panketal auf schriftlichen Antrag. Der Antrag ist rechtzeitig zu stellen, d.h. in der Regel mindestens 7 Tage vor dem gewünschten Termin. Ihre Anträge richten Sie bitte an:

Gemeinde Panketal – Ordnungsamt
Schönower Straße 105
16341 Panketal


Auskünfte erteilen:  

Frau Ditz (030-94511220 bzw. c.ditz@panketal.de 
Frau Srokos (030-94511221 bzw. s.srokos@panketal.de
Herr Schmidt 030-945224 bzw. s.schmidt@panketal.de

 

Rainer Fornell, 18.3.2007



   


   

Infobroschüre über Panketaler Schulen erschienen

Sehr geehrte Schüler, sehr geehrte Eltern,

in Zusammenarbeit der Panketaler Schulen und der Arbeitsgruppe Schulentwicklung hat die Gemeinde Panketal eine 44-seitige Infobroschüre herausgegeben in der sich alle Schulen umfassend vorstellen. Damit beschreiten die Schulen und die Gemeinde Panketal als Schulträger der vier kommunalen Schulen, an denen gegenwärtig ca. 1600 Schüler unterrichtet werden, Neuland. Vielleicht fragen Sie sich, warum für Schulen geworben wird. Sie finden doch ihre Schüler sowieso. Das stimmt nur bedingt und nur für die Grundschulen, die einen festen Einzugsbereich haben. Die weiterführenden Schulen stehen aber durchaus im Wettbewerb um die Schüler- und Elterngunst. Hier gilt das Elternwahlrecht und Eltern und Schüler entscheiden sich nicht aus Patriotismus für eine Schule, sondern weil sie hoffen, mit der angewählten Schule die jeweils beste gefunden zu haben. Das ist nicht zu kritisieren und sorgt zudem für einen durchaus produktiven Wettbewerb. Die Gemeinde Panketal hat ihre Schulen in den zurückliegenden Jahren gut für diesen Wettbewerb ausgestattet und mit gleichen Chancen an den Start geschickt. Auch die Lehrerkollegien arbeiten im Bewusstsein, dass ihre Arbeit einer ständigen kritischen Begleitung unterliegt. Sie wissen, dass ihre Arbeit bewertet wird und Grundlage für die Qualität der Schule ist. Den Ruf einer Schule zu begründen ist eine lange und mühevolle Arbeit. Natürlich hat der Ruf einer Schule auch mit dem jeweiligen Schultyp zu tun. Aber wichtiger ist eigentlich, was in der Schule geschieht, nicht was für ein Schild am Haus hängt.
Neben den vier kommunalen Schulen wird auch das in freier Trägerschaft geführte „Freie Gymnasium am Pfingstberg“ vorgestellt. Diese jüngste Schule bietet den Schulabschluss Abitur seit kurzem in so genannten Leistungs- und Begabtenklassen an und ergänzt das Angebot der gemeindlichen Schulen in hervorragender Weise. An den Schulstandorten Zepernick und Schwanebeck, die jeweils in unmittelbarer räumlicher Nähe Grund- und weiterführende Schulen vereinen, befinden sich jeweils auch große und leistungsfähige Horte, die eine Ganztagsbetreuung ermöglichen. Die Gemeinde Panketal weiß um die Bedeutung ihrer Schulen als Standortfaktor. Gute Schulen im Ort zu haben, ist ein Stück Lebensqualität. Ich möchte Sie einladen, die Panketaler Schulen auf den nächsten Seiten kennen zu lernen. Was Sie hier im Heft nicht erfahren, können Sie ganz sicher im Gespräch mit Lehrern, anderen Eltern oder Kindern erfragen. Oder Sie besuchen die Schulen auf Ihren Internetseiten. Seien Sie in jedem Fall herzlich willkommen.

Die Broschüre wird an den jeweiligen Schulen erhältlich sein, in den Kitas der Gemeinde Panketal und direkt im Rathaus. Sie ist selbstverständlich kostenlos.

An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass alle Panketaler Schulen gemäß aktuellen Schulentwicklungsplan vom Januar 2007 der den Zeitraum bis 2010/2011 betrachtet eine gesicherte Existenz haben.

Rainer Fornell, Bürgermeister, 24.1.2007      


               


   

Schließung des Gästebuchs

Am 15. Januar 2007 ist nach fast zweijähriger Laufzeit das Gästebuch auf dieser Internetseite geschlossen worden. Die Gründe hierfür liegen in der Tatsache, dass sich dort vor allem in den letzten Monaten vermehrt Beiträge gefunden haben, die von anonymen Verfassern stammten und oftmals Unwahrheiten und falsche Informationen verbreitet haben. Sogar unter den Verfassern selbst kam es auf Grund der Inhalte zu Meinungsverschiedenheiten, die im Gästebuch teilweise bis ins Detail ausdiskutiert wurden.

Es ist jedoch nicht Sinn und Zweck eines Gästebuchs, daraus eine Diskussionsplattform ähnlich wie die eines Forums zu machen. Als Betreiber der Homepage steht es der Gemeinde Panketal selbstverständlich frei, ob sie ein Gästebuch auf ihrer offiziellen Seite eröffnet oder nicht. Es sei darauf hingewiesen, dass dies bisher keine unserer Nachbargemeinden und auch der Landkreis selbst nicht anbot. Eine Verpflichtung hierzu besteht jedenfalls nicht. Auch die allermeisten Firmen, Institutionen und Behörden kennen solche Gästebücher auf ihren Internetseiten nicht.
Entscheidet man sich für ein Gästebuch, hat der Betreiber dieses  auf fremdenfeindliche, rassistische oder rechtsverletzende Inhalte und Tendenzen zu überprüfen und entsprechend zu löschen. Genauso müssen Beiträge, die persönliche Angriffe und / oder Beleidigungen transportieren, kontrolliert werden.
Das Gästebuch der Gemeinde Panketal wurde zuletzt für diverse unsachliche, anonyme  Äußerungen genutzt, obwohl im Gästebuch selbst mehrfach seitens des Betreibers hinreichend erörtert und darauf hingewiesen wurde, dass Einträge dieser Art zukünftig gelöscht werden.
Trotz der Löschungen tauchten sehr häufig diese Beiträge mit dem exakten Wortlaut wieder auf, welche dann abermals entfernt wurden. Es war demnach keine Einsicht unter den anonymen Verfassern für die Gründe der Löschungen zu erkennen. Im Übrigen veröffentlichen auch Zeitungen in der Regel keine anonymen Beiträge.

Somit wurde es erforderlich, das Gästebuch gänzlich für die Zukunft zu schließen. Ich bedaure diesen Schritt und bedanke mich bei jenen die mit ihren sachlichen und auch kritischen Beiträgen ein spannungsreiches und konfliktfreudiges Themenfeld erörtert haben und damit zur öffentlichen Meinungsbildung beigetragen haben. Als Kommunikationsweg zur Gemeindeverwaltung und Gemeindevertretung steht ihnen der Postweg zur Verfügung. Auch sind die Gemeindevertretersitzungen und Ausschusssitzungen öffentlich und in jeder Sitzung ist ein Tagesordnungspunkt „Anfragen“ enthalten. Hier können ohne vorherige Anmeldung und Information im Zeitrahmen von ca. 30 Minuten vor jeder Sitzung Fragen gestellt werden die in der Regel gleich beantwortet werden. Außerdem können Sie sich mit Petitionen und Beschwerden an den Ausschuss für Petitionen wenden. Für all jene die weiterhin nur anonym schreiben wollen bietet sich das Forum der Internetseite www.pankesurfer.de an. Die Qualität der dortigen Beiträge ist demgemäß sehr differenziert. Aber darüber kann sich ja jeder selbst ein Urteil bilden. Die ersten Beiträge zu diesem Thema finden sich dort jedenfalls schon.

Rainer Fornell, Bürgermeister, 18.Januar 2007




   


Neuer Ortsplan erschienen

Seit Anfang 2007 kann der neue, überarbeitete Ortsplan für die Gemeinde Panketal im Rathaus sowie in der Bibliothek zum Preis von einem Euro erworben werden. Er enthält diverse Korrekturen und Aktualisierungen gegenüber der bisherigen Ausgabe. So sind zum Beispiel alle neuen Straßen auf dem Mühlenberg sowie im Wohngebiet Schlüterpark eingezeichnet. Der Faltplan enthält ein Straßenverzeichnis der Panketaler Straßen. Der Ortsteil Schönow von Bernau und Teile von Pankow Buch sind auf dem Plan mit dargestellt. Ebenso der Verlauf der Buslinien und wichtige andere öffentliche Einrichtungen. Eine Onlineversion mit komfortablen Suchfunktionen und beispielsweise der Möglichkeit auch kurze Entfernungen auf der Karte genau zu messen, finden Sie auf der Internetseite der Gemeinde Panketal auf der linken Bildseite unter dem Button „Ortsplan“.

Rainer Fornell, Bürgermeister, 5. Januar 2007